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Das Bremer Rathaus und der Bremer Roland in der Altstadt

Das Bremer Rathaus wurde im Stile der Gotik erbaut und beeindruckt schon von außen mit seiner fantastischen Fassade aus der Zeit der Weser Renaissance. Seit 2004 ist das 1410 fertiggestellte Gebäude Teil des UNESCO-Welterbes. Die einmalige Harmonie zwischen Gotik und Renaissance lässt sich in der oberen Rathaushalle am besten bestaunen. Die vielen Festsäle des prächtigen Bürgerhauses stehen dem in nichts nach. Die Güldenkammer im Jugendstil, das Gobelinzimmer mit Wandteppich, der Kaminsaal mit Damasttapete, schwarzem Parkett und Marmorkamin sowie die herrliche Festhalle offenbaren viele kunstvolle Details. Auch der Ratskeller, der die größte deutsche Weinsammlung beherbergt, wird Sie beeindrucken. Er empfängt seit über 600 Jahren seine Gäste und schenkt ihnen vom ersten Tag an Wein in die Gläser ein. So genossen etwa Richard Wagner, Gerhard Hauptmann und Karl Maria von Weber in der guten Stube einen guten Tropfen.

Die Bremer Stadtmusikanten, das Bremer Rathaus und die imposante Rolandsstatue gelten als Wahrzeichen der Hansestadt und verschönern gemeinsam den Marktplatz in der Bremer Altstadt. Der Bremer Rolend steht für den Freiheitswillen und den Stolz der Bürger, die der Hansestadt ihre Unabhängigkeit abringen konnten. Der Rolandsfigur liegt ein Krüppel zu Füßen, um den sich eine stadtbekannte Sage rangt. Von ihr werden sicher die Stadtführer berichten, wenn sie die Gäste Bremens zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt führen wie etwa den St. Petri-Dom, das malerische Schnoorviertel und die Unser Lieben Frauen Kirche.

Für weitere Ausflüge empfehlen sich die Strände der Nordsee, Hamburg und Kiel. Aber auch die Lüneburger Heide, das Ostfriesland und das Emsland sind eine Reise wert.