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Die Burg Hohenzollern in der Schwäbischen Alb - Deutschland Reise

Die Burg Hohenzollern befindet sich in Baden-Württemberg inmitten der Schwäbischen Alb und stellt die Stammburg der Fürstenfamilie Hohenzollern dar, aus der einst die deutschen Kaiser hervorgingen. Von dichten Wäldern umgeben, thront die imposante Burg auf einem Bergkegel. An diesem Ort Bereits erbaute man bereits im 11. Jahrhundert die erste Burg. Diese und ihre Nachfolgerin wurden jedoch zerstört und erst im 19. Jahrhundert ließ König Friedrich Wilhelm IV. die Burg Hohenzollern in ihrer heutigen Form erbauen, wobei einige Überreste der zweiten Burg erhalten blieben. Der neugotische Burgbau geht auf den Entwürfen des Architekten Friedrich August Stüler zurück, welcher beim  Architekten des Königs, Karl Friedrich Schinkel, seine Kunstfertigkeit erlernt hatte. Die Ideen zu ihrer Gestaltung entspringen der romantischen Vorstellung über mittelalterliche Ritterburgen, wie sie zu dieser Zeit üblich waren.

Über eine Zugbrücke und durch das Adlertor gelangt man ins Innere der Burg Hohenzollern. Dort fällt der Blick zunächst auf die Befestigungsanlagen, darunter die Schnarrwachtbastei, Scharfeckbastei und Gartenbastei, zwischen denen die Statuen der preußischen Könige wachen. Das Schloss der Burg ist in der Form eines U erbaut und ragt mit seinen drei Türmen und den beiden Kapellen als Prunkstück hervor. Der Fürstenbau beherbergt die Bibliothek, den Grafensaal und die Schatzkammer. Im Markgrafenturm sind die Privaträume sowie der Salon des Königs mit den wunderschönen Gemälden der Königsfamilie untergebracht.

Weitere Glanzlichter der Burg Hohenzollern sind die katholische St. Michaelskapelle und die evangelische Christuskapelle sowie der Burggarten. Auch wenn sie sich nach wie vor im Privatbesitz der Nachkommen befindet, steht sie interessierten Besuchern für Entdeckungsreisen offen, die zudem das ganze Jahr über Ausstellungen, Konzerten und Theateraufführungen beiwohnen können.