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Der Kölner Dom in der Rheinmetropole Köln

Hohe Domkirche St. Peter und Maria – so lautet der volle Name des Kölner Doms, welcher sich am Rande der Kölner Altstadt befindet. Er gilt als die meist
fotografierte Sehenswürdigkeit in Deutschland und zugleich als weltweit berühmtestes Wahrzeichen des Landes. Mit seiner imposanten Höhe von 157 Metern ist er die drittgrößte Basilika der Welt, die im gotischen Stil erbaut wurde; nur die Kathedrale im spanischen Sevilla und der Mailänder Dom überragen ihn noch um ein paar Meter.

Gebaut wurde der Kölner Dom von 1248 bis 1880. Im Inneren der römisch-katholischen Kirche bewundern Sie die Mailänder Madonna, das ottonischen Gero-Kreuz, das mittelalterliche Chorgestühl, die Schatzkammer sowie zwei beeindruckende Flügelaltäre: den Klaren-Altar aus dem 14. Jahrhundert und den Altar der Stadtpatrone aus dem 15. Jahrhundert. Aus dem 12. Jahrhundert stammen die ältesten Ausstellungsstücke des Kölner Doms: die farbigen Glasmalerein der Fenster sowie die gut erhaltenen Fußbodenmosaike, welche biblische Geschichten und vom Leben einiger Heiligen erzählen.

Er beherbergt zudem den größten Reliquienschrein des abendländischen Kulturraums, in welchem die Gebeine der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden. Nicht zuletzt deswegen pilgern Jahr für Jahr 100.000 Europäer zum Kölner Dom. Vor allem im September zur Kölner Domwallfahrt zieht es viele Christen an die Rheinmetropole.

Jedem, der dem Kölner Dom einmal einen Besuch abstatten will, sei eine Führung auf dem Dach des Kirchenhauses empfohlen.