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Sehenswertes Deutschland - Die Frauenkirche in Dresden

Die Dresdner Frauenkirche entwarf der Architekt Georg Bähr, der in den Jahren 1726 bis 1743 mit ihr den größten Sandsteinbau der Welt errichten ließ. Sie gilt als prachtvolles Beispiel des Hochbarock und ist als Wahrzeichen Dresdens auf dem Neustädter Markt in der Altstadt zu finden.

Während eines Luftangriffs im Februar 1945 wurde die Frauenkirche nahezu vollkommen zerstört, nur eine Ruine blieb als Mahnmal gegen Krieg erhalten. Nach der Wiedervereinigung von 1989/90 gründete sich jedoch eine Bürgerinitiative zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Mit Hilfe der Gelder unzähliger Spender aus aller Welt konnte sich dieser Traum erfüllen. Der Wiederaufbau wurde in der Zeit von 1994 bis 2004 bewerkstelligt, so dass am 30. Oktober 2005 die ganze Welt den Weihgottesdienst der Dresdner Frauenkirche verfolgen konnte. Von nun an gilt sie als Symbol der Versöhnung und der Hoffnung. Etwa 4.000 schwarze Steine, die man aus den Ruinen barg, sind heute an den Außenwänden sichtbar und erinnern an die Zerstörung des evangelisch-lutherischen Gotteshauses.

Heute stehen neben Gottesdiensten zahlreiche Konzerte im Veranstaltungsprogramm der Dresdner Frauenkirche. Besichtigungen sind jederzeit ohne Eintrittsgeld möglich – außer zu Gottesdiensten und Veranstaltungen. Außerdem werden Führungen speziell für Kinder angeboten. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich zudem einen Aufstieg zur Kirchenkuppel, von wo aus Sie einen herrlichen Ausblick über die Landeshauptstadt Dresden und die Elbwiesen haben.