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Museum der bildenden Künste: Leipzig Urlaubs-Tipp

Im sächsischen Leipzig befindet sich eines der ältesten Bürgermuseen Deutschlands. Das Museum der bildenden Künste wurde bereits im Jahr 1837 ins Leben gerufen und durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen. Erst Ende 2004 erhielt das Museum der bildenden Künste wieder einen dauerhaften Standort – und das sogar im Zentrum Leipzigs. Gemälde verschiedener europäischen Künstler aus dem 15. bis 21. Jahrhundert sind ein Hauptbestandteil der Museumssammlungen. Auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 7000 Quadratmetern ist man auch Bildhauern und Grafikern auf der Spur. Ob Sie das Museum auf eigene Faust erkunden oder eine der angebotenen Führungen nutzen bleibt Ihnen überlassen. Das Museum der bildenden Künste kann man auf ganz unterschiedlichen Wegen für sich entdecken. Unverzichtbar ist der Besuch der zum Museum gehörenden kunstwissenschaftlichen Bibliothek, die eine der größten deutschen Museumsbibliotheken ist.

Je nach Interesse können Museumsbesucher ins Mittelalter reisen, die Malerei in den einzelnen Jahrhunderte miteinander vergleichen und bei interessanten Wander- oder Sonderausstellungen Kunst aus aller Welt bestaunen. Werke des Leipziger Max Beckmann und Max Klinger dürfen in den traditionsreichen Sammlungen auch nicht fehlen. Letzterer fertigte eines der berühmtesten Exponate des Museums der bildenen Künste Leipzig: die Beethoven-Plastik, eine von insgesamt rund 1000 Skulpturen. Liebhaber der Werke von Max Beckmann, William Hogarth, Daniel Chodowiecki und vieler anderer mehr werden in der Graphischen Sammlung fündig.

Wer einen Ausflug nach Leipzig unternimmt, sollte die kulturelle Seite der Stadt nicht auslassen. Die Stadt ist nicht nur ein Shopping-Mekka, sondern bietet gerade im Museum für bildende Künste viele Möglichkeiten, Kulturgeschichte lebendig zu machen.

Museum der bildenden Künste
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig