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Schnoorviertel Bremen - Einkaufen in besonderem Ambiente

Die Freie Hansestadt Bremen verfügt über ein ganzes Einkaufsviertel. Im einzigartigen Schnoorviertel betreibt man in erster Linie nicht nur Shopping, sondern besichtigt in einem Atemzug auch das wohl interessanteste Stadtviertel Bremens in allen Facetten. Vom Bremer Marktplatz führt die Balgebrückstraße direkt ins Schnoorviertel. Es ist das älteste Stadtviertel der Hansestadt und ist als erhaltenes mittelalterliches Gängeviertel deutschlandweit einzigartig. Als Bremer Sehenswürdigkeit schlechthin profitiert man im Schnoorviertel quasi nebenbei von außergewöhnlichen Einkaufsmöglichkeiten.

Enge Gassen, verwinkelte Straßenzüge und kleine Häuser schließen sich zum Schnoorviertel zusammen. Der einzige Gigant im dicht an dicht besiedelten Viertel ist die St.-Johannis-Kirche. Der Name des Viertels steht im Zeichen des Schiffshandwerks. Die Herstellung von Tauen und anderen Seilen – der so genannten Schnoor (Schnur) – für die Schiffsindustrie, gab dem Gängeviertel in der Bremer Altstadt seinen Namen. Das Schnoorviertel ist nur eines der Wahrzeichen der Freien Hansestadt Bremen. Äußerst sehenswert sind außerdem der Roland, das Bremer Rathaus und die Skulptur der Bremer Stadtmusikanten.

Das Schnoorviertel als Einkaufsmeile vereint die unterschiedlichsten Geschäftszweige. Auf kleinstem Raum findet man neben Kunsthandwerksbetrieben und interessanten Antiquitätengeschäften auch Museen und Galerien. Die Häuser sind dabei wie an einer Schnur aufgefädelt und ermöglichen im Minutentakt neue Shopping-Eindrücke. Einkaufen im hanseatisch-mittelalterlichen Flair? Dafür ist das Bremer Schnoorviertel geradezu ideal. In den kleinen Restaurants und Cafés der schmalen Gassen ist man beim Bummel durch das Viertel immer wieder gern gesehener Gast.

Mit seiner ersten Erwähnung im 13. Jahrhundert avancierte das Schnoorviertel vom mittelalterlichen Gängeviertel schnell zum Zentrum des Schiffshandwerks. Besonders die bis heute gut erhaltenen Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeugen von ganz besonderem Charme. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Schnoor das Arme-Leute-Viertel Bremens. Günstige Grundstückspreise, bedingt durch die geringe Größe der Häuser und Wohnungen, trugen dazu bei. Heute ist der Schnoor ein wahres Bremer Szene-Viertel, das zum Bummeln und für einen urigen Restaurantabend gleichermaßen beliebt ist.