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Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg: Wanderspaß auf 318 Kilometern

Die Schwäbische Alb gehört zu den vielfältigsten Mittelgebirgen Deutschlands. Während der Nordwesten des Gebirges durch zahlreiche Höhen und Steigungen markiert wird, geht die Schwäbische Alb im Südosten sanft ins Alpenvorland über. Mitten durch die Schwäbische Alb, von Donauwörth bis nach Tuttlingen führt der Nordrandweg. Insgesamt 318 Kilometer müssen Wanderer zurücklegen, um die gesamte Wanderstrecke für sich einzunehmen. Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg zählt zu den Fernwanderwegen. In mehreren Tagesetappen kann man den als Qualitätsweg zertifizierten Wanderweg nach Herzenslust erobern.

Eigentümliche Felsformationen, mystische Ruinen und Höhlen sowie ruhmreiche Burgen und strahlende Aussichtspunkte markieren den Weg. Wer diese kulturhistorischen Glanzlichter einmal ins Herz geschlossen hat, wird sich vom Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg kaum trennen können. Zudem sind die üppigen Wälder entlang des Weges wahre Erholungsareale, die sich zwischen den Kulturschätzen erstrecken. Für Wanderstationen wie Burg Weißenstein, Burg Teck, Schloss Lichtenstein, den sagenumwobenen Rosenstein oder den Uracher Wasserfall sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg (HW 1) ist der älteste Hauptwanderweg in der Region und führt durch abwechslungsreiche Landschaften. Ob in den Höhenlagen oder im Tal – an die schöne Natur wird man sich noch lange erinnern. Wenn dabei noch zahlreiche Aussichtsplattformen den Wegesrand schmücken, ist das Wanderglück perfekt und die Schwäbische Alb erstrahlt in ihrer ganzen Schönheit.

Donauwörth und Tuttlingen, die die beiden Enden des Schwäbische-Alb-Nordrand-Wegs markieren, sind charmante Urlaubsstädte. Das bayerische Donauwörth, im Norden des Schwabenlandes und im Osten der Schwäbischen Alb, bietet mit dem Münster, dem Deutschordenshaus, dem Tanzhaus, dem Rieder Tor und der Reichsstraße zahlreiche Sehenswürdigkeiten. In Tuttlingen, im Süden Baden-Württembergs, können Urlauber sich ebenso mit Kultur verwöhnen lassen.

Da beim Wandern auf dem Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg zum Teil starke Anstiege und schmale Stege überwunden werden müssen, ist dieser Wanderweg vor allem bei geübten Wanderern beliebt. Für Anfänger bleibt der Wanderweg zunächst eine Herausforderung, die sich allerdings aufgrund der vielen Natur- und Kulturschätze lohnt.