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UNESCO Welterbestätten im Westen Deutschlands

Der Dom Zu Aachen Schloss Augustusburg Brühl Römischer Grenzwall Limes Zeche Zollverein Essen Die Grube Messel Das Kloster Lorsch Der Kölner Dom Das Obere Mittelrheintal Der Dom Zu Speyer Triers Dom Römerbauten Die Völklinger Hütte

Der Westen Deutschlands verfügt über zahlreiche Kultur- und Naturschätze, die internationale Aufmerksamkeit genießen. Zum UNESCO Welterbe im Westen Deutschlands zählen viele eindrucksvolle und geschichtsträchtige Bauten, die edlen Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sowie die malerische Landschaft des Oberen Mittelrheintals. Ein Dom prächtiger als der andere, ehrwürdige Klöster und Bauten, die bis in das römische Zeitalter zurückreichen versprechen einen kulturellen Deutschland Urlaub nach Maß, den man jederzeit mit attraktiven Freizeitaktivitäten gestalten kann. Die UNESCO schützt weltweit Kultur- und Naturdenkmäler sowie zahlreiche historisch Stätten. Deutschlands Westen beherbergt elf dieser Wunder, die man von beliebigen Ausgangspunkten im Ruhrgebiet bereits bei Tagesausflügen erreichen kann. Die insgesamt elf berühmten Welterbe-Stätten im Westen Deutschlands möchten wir Ihnen auf unseren Informationsseiten näher vorstellen.

Das wohl eindrucksvollste Zeugnis des Römischen Reiches ist der Obergermanisch-Raetische Limes. Ein bis heute erhaltener rund 550 Kilometer langer Abschnitt des Limes verbindet das Kleinkastell Rheinbrohl im Rheintal mit dem Kastell Eining an der Donau. Die Dom- und Moselstadt Trier und die Domstadt Speyer gehören zu den ältesten Städten Deutschlands. Ihre weit über 2000 Jahre alte Geschichte lockt zahlreiche Besucher an. Während in Speyer der gigantische Bau des Kaiserdoms auf der Liste der touristischen Sehenswürdigkeiten ganz weit oben steht, kann man in Trier zahlreiche Römerbauten besichtigen. Der Trierer Dom, die Liebfrauenkriche und Römerbauten wie die Kaiserthermen, Porta Nigra, die Konstantinbasilika und viele mehr sind Schätze des UNESCO Weltkulturerbe. Als Welterbe-Stätte sind ebenso die prächtige Dombauten von Aachen und Köln eingetragen. Der Kölner Dom ist ein bekanntes Wahrzeichen der Rheinmetropole, liegt im Herzen der Stadt und konnte sich bei seiner Fertigstellung als damals höchstes Gebäude behaupten.

Beim Besuch von Kloster Lorsch oder der Grube Messel geht die Deutschland-Zeitreise weiter. Geschichtsinteressierte sollten sich die noch erhaltenen Monumente der Karolinger Zeit nicht entgehen lassen und werden die prächtigen Hallen der weitläufigen Klosteranlage als Mittelpunkt des Fränkischen Reiches erkennen. Fossilien, darunter auch prähistorische Funde, haben den ehemaligen Tagebau Grube Messel in eine eindrucksvolles Welterbe verwandelt.

Zum Welterbe im Westen Deutschlands zählen außerdem wichtige Denkmäler der deutschen Industriekultur. Aus einem der modernsten Steinkohle-Förderungsbetriebe der Erde, der Zeche Zollverein Essen, wurde ein imposantes Weltkulturerbe, das durch die Architekten Schupp und Kremmer um einen im Bauhaus-Stil errichteten Industriekomplex wuchs. Im Einzugsgebiet der Saar war die Völklinger Hütte das größte Eisenwerk und wurde im Jahr 1994 als Schauplatz der Hochindustrialisierung in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Bei der Vielfalt an Welterbe-Stätten im Westen Deutschlands ist mit Sicherheit auch für Sie ein passendes Ausflugs- oder Reiseziel dabei. Stöbern Sie auf den weiteren Seiten von Reisen-Deutschland.net, um einen erlebnisreichen Urlaub in Deutschland zu planen.